10 Tipps für mehr Produktivität am Arbeitsplatz

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Es gibt Tage, an denen kann man sich zu nichts motivieren und arbeitet so langsam, dass man auch gleich hätte daheim bleiben können. Dann gibt es Tage, da arbeitet man sich die Finger wund – und hat bis zum Feierabend trotzdem nichts erledigt. Sicherlich kennt das jeder von uns und ab und an sind solche Tage ganz normal. Jedoch sollten sie eine Ausnahme sein. Wer hingegen ständig unproduktiv ist, muss dringend etwas an seinem Büroalltag ändern. Der heutige Beitrag nennt zehn Faktoren, die entscheidenden Einfluss auf unsere Produktivität haben.

  1. Die richtige Körperhaltung
  2. Gerade bei Schreibtischarbeitern ist es wichtig, dass sie richtig sitzen: Gute Stühle sowie richtig ausgerichtete Tastaturen und Bildschirme steigern die Produktivität. Wer viel von Blättern abschreiben oder vergleichen muss, sollte sich einen Konzepthalter zulegen. Ob als einfacher Clip für den Monitor, großer Halter zum Andocken oder als alleinstehende Lösung ist dabei egal: Hauptsache Nacken und Rücken werden entlastet.

  3. Das rechte Licht
  4. Eine gute Bürobeleuchtung ist das A und O, wie ich in meinem Beitrag Warum gute Lampen so wichtig sind schon einmal ausgeführt habe. Manch einem Arbeitgeber mag das zu teuer sein. Jedoch hat man als Arbeitnehmer Anspruch auf anständige Arbeitsbedingungen.

  5. Die technische Ausstattung
  6. Was nützt alle Arbeitswut, wenn die Geräte nicht mitspielen? Ein schneller Internet-Zugang, ein flinker Computer und mehrere Monitore steigern die Produktivität – eine Tatsache, der nicht nur geizige Chefs, sondern auch viel Selbstständige wenig Beachtung schenken.

  7. Flexibilität schaffen und nutzen
  8. Der Arbeitnehmer von heute ist flexibel und stets erreichbar. Doch anstatt sich diese Eigenschaften zunutze zu machen, pochen viele Arbeitgeber weiterhin auf starre Bürozeiten. Dabei erhöhen flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Home Office die Motivation der Mitarbeiter enorm.

  9. Die persönliche Note
  10. Es bedarf wohl keiner Erwähnung, dass es sich in kleinen Büroeinheiten besser arbeiten lässt als in Großraumbüros. Wenn Chefs nicht auf Großraumbüros verzichten können, sollten sie zumindest erlauben, dass Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz selbst gestalten. Sei es eine Topfpflanze, ein Foto der Familie oder eine Schale mit Süßigkeiten: wer sich am Arbeitsplatz wohl und heimisch fühlt, leistet automatisch bessere Arbeit. Dies gilt selbstverständlich auch für Einzelbüros.

  11. Ordnung ist das halbe Leben
  12. Wer produktiv arbeiten will, muss immer den Überblick behalten. Dabei ist ein penibel aufgeräumter Schreibtisch nicht zwingend notwendig. Viel wichtiger ist, dass man selbst immer weiß, wo man alles findet.

  13. Gemeinsam sind wir stark
  14. Wer sich gut mit seinen Kollegen versteht, ab und an ein Schwätzchen am Arbeitsplatz hält und gut ins Team integriert ist, leistet gute Arbeit. Daher sollten wir auch Außenseiter in die Gruppe aufnehmen – nicht nur, damit sie sich besser fühlen, sondern auch, weil sie dann besser zum Erfolg des Teams beitragen.

  15. Probier’s mal mit Gemütlichkeit
  16. Viele Angestellte sind der Ansicht, dass sie produktiver sind, wenn sie gemütliche Kleidung am Arbeitsplatz tragen. Vielleicht wäre das eine Motivation für manche Chefs, vom steifen Dresscode abzurücken.

  17. Ein Schläfchen in Ehren
  18. Chefs wehren sich mit Händen und Füßen dagegen. Mitarbeiter würden gerne, trauen sich aber nicht. Die Rede ist vom sagenumwobenen Powernap, einem kurzen Mittagsschlaf. Viele Studien zeigen, dass ein solches Schläfchen das Herzinfarkt-Risiko reduziert und die Produktivität deutlich steigert. Doch irgendwie verbinden deutsche Arbeitnehmer und -geber dieses Thema mit Schwäche und Faulheit. Schade!

  19. Last but not least
  20. Auf den letzten Punkt in dieser Sammlung haben Arbeitnehmer leider nur bedingt Einfluss. Denn wer kann sich seinen Chef schon aussuchen? Dabei ist ein fairer, engagierter Vorgesetzter für die Produktivität der Mitarbeiter genauso wichtig wie alle anderen Punkte zusammen. Wem alles egal ist, überträgt diese Einstellung auf seine Mitarbeiter. Wer nur motzt und schimpft, vergrault jegliche Motivation. Fordern und fördern lautet die Devise – jedoch können das nur wenige Chefs.


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