Der „Zorn der Titanen“ ist des Zuschauers Langeweile

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Zugegeben, ich bin kein Fan der griechischen Mythologie. Einäugige Riesen, Weiber mit Schlangenhaaren und jahrelange Irrfahrten im Mittelmeer haben mich noch nie fasziniert. Doch das Remake von Kampf der Titanen vor zwei Jahren hat mir sehr gut gefallen. Ob es an der spannenden Action oder den vielen gutaussehenden Menschen lag, vermag ich nicht zu beurteilen. Doch freute ich mich auf die Fortsetzung Zorn der Titanen, von der ich mir viel versprach – und leider ziemlich enttäuscht wurde.

Der Inhalt von „Zorn der Titanen“

Seit seinem Sieg über den Kraken lebt Perseus (Sam Worthington) ein bescheidenes Leben als Fischer. Seine unsterbliche Frau Io ist zwar gestorben (hä?), jedoch widmet er sein ganzes Leben seinem Sohn Helios. Auch aus diesem Grund will er seinen Vater Zeus (Liam Neeson) zunächst nicht begleiten, als dieser ihn um Hilfe im bevorstehenden Krieg mit dem Titanen Kronos bittet. Doch selbstverständlich ändert Perseus seine Meinung, als die Vorboten des Krieges sein Heimatdorf angreifen. Und so begibt er sich mit dem Halbgott Agenor (Toby Kebbell) und Königin Andromeda (Rosamund Pike) auf eine Reise in die Unterwelt. Hier will er seinen Vater Zeus befreien, der von seinem Bruder Hades (Ralph Fiennes) und seinem Titanen-Vater Kronos gefangen gehalten wird.

Meine Meinung zu „Zorn der Titanen“

Der Inhalt erscheint interessant, die Darsteller sind hochkarätig und leisten gute Arbeit und an actionreichen Szenen wurde nicht gespart. Und doch ist „Zorn der Titanen“ überraschend nichtssagend und langatmig. Die Geschichte hält keinerlei Überraschungen parat, die Kampfszenen sehen aus, wie schon einmal da gewesen, das Ende ist mehr als vorhersehbar. Sicherlich darf man keine epischen Meisterwerke erwarten, wenn man sich Filme dieses Kalibers anschaut – aber ein bisschen unterhaltsame Kurzweil sollten sie schon bieten. Beim „Zorn der Titanen“ habe ich mich allerdings etwas gelangweilt.