Urlaub 2012: Abstecher auf die Bahamas

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Wer einen Florida-Urlaub plant, denkt dabei nicht zwangsläufig an die Bahamas. Wieso auch? Das ist schließlich ein ganz anderes Land und mit dem Auto nicht erreichbar. Doch ein Ausflug auf die Inseln lohnt sich allemal. Wenn ich noch einmal eine Florida Reise plane, sind die Bahamas auf jeden Fall wieder mit dabei!

Da ich unter leichter Flugangst leide, kam für uns nur eine Reise mit der Fähre in Frage. Der Baleária Bahamas Express tuckerte mit bahamaischer Gemütlichkeit über den Atlantik und kam sowohl auf dem Rückweg als auch auf dem Hinweg mit ordentlich Verspätung an. Aber die Reise war recht angenehm und mit einer Reisetablette intus sollte auch der Magen keine Probleme machen.

Auf Grand Bahama hatten wir ein schnuckeliges All-inklusive-Hotel gebucht, das Viva Wyndham Fortuna Beach. Leider hatten wir hier die Spring-Breaker am Hals, was sich auf die Entspannung und die Qualität des Essens auswirkte. Dennoch war das Hotel seinen Preis absolut wert. Kleiner Tipp: Wer nicht von der Disco belästigt werden will, sollte ein Zimmer im A-Bungalow verlangen.

Ausflüge auf Grand Bahama kann man leider nur motorisiert unternehmen, da die interessanten Punkte ziemlich weit voneinander entfernt liegen. Die Taxi-Fahrten können daher ganz schön ins Geld gehen. Abraten möchte ich jedem Besucher vom „International Basar“ in Freeport. Früher war das bestimmt ein wuseliger Markt mit tollen Geschäften; doch heute ist es eine Geisterstadt, in der ich meine Handtasche ganz fest an mich drückte.

Interessanter war da schon Port Lucaya. Hier gibt es ein paar ganz nette Geschäfte und Bars. Quer über die Straße hat ein Casino eröffnet, in dem man sein Glück an den Roulette-Tischen oder Einarmigen Banditen versuchen kann – gerne auch in Badeshorts oder Flip-Flops.

Die beste Sehenswürdigkeit auf Grand Bahama ist der Lucayan National Park. Von Freeport aus kostet die Taxi-Fahrt hin und zurück rund 100 US-Dollar. Doch wir bereuen keinen Cent davon.

Zuerst sahen wir uns das unterirdische Höhlensystem an, welches die Insel mit Süßwasser versorgt…

…dann schlenderten wir durch den idyllischen Mangroven-Wald mit seiner interessanten Tier- und Pflanzenwelt…

…hin zu einem fantastischen Strand mit seichtem, türkisfarbenem Wasser und feinstem Sand.

Allein wegen dieses Parks will ich auf jeden Fall noch einmal auf die Bahamas zurück – und das nächste Mal nehme ich Badesachen mit (in den National Park)!

Abschließend noch ein kleiner Hinweis für die fleißigen Kartenschreiber unter euch: Schreibt gerne Karten von der Insel, aber schickt sie niemals von dort ab! Nehmt sie lieber zurück nach Florida – oder am besten gleich nach Deutschland! Unsere Karten haben teilweise zwölf Wochen gebraucht, bis sie ihren Bestimmungsort erreicht hatten. Aber immerhin kamen sie an 😉

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