Was kann ich gegen beruflichen Stress tun?

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Die letzten Wochen waren echt hart. Seit ich die Anzahl meiner Blog-Beiträge von einem auf zwei bis drei täglich gesteigert habe, scheine ich keine freie Minute mehr zu haben. Wenn dann noch Kunden eilige Aufträge herüberschieben, soziale Projekte anstehen und man Kollegen unter die Arme greifen muss, steigt die Arbeitsbelastung ins Unendliche. Damit das nervöse Zucken im Auge und das Piepsen im Ohr nicht zur Gewohnheit werden, musste ich schnell gegenlenken. Doch wie?

Wer dauerhaft viel leisten will, muss viele Pausen machen. Es bringt überhaupt nichts, von morgens bis spät abends durchzuarbeiten, eine Fertigpizza zu den Spätnachrichten zu verschlingen und danach halbtot ins Bett zu fallen. Mal kann man das machen, sicher. Aber auf Dauer macht einen solch eine Lebensweise kaputt.

Daher sollten wir selbst in den stressigsten Zeiten einen Ausgleich zu unserer Arbeit zu suchen. Dieser sieht für jeden Menschen anders aus. Manchen reicht ein entspannendes Vollbad, andere bekommen nur durch einen Kletterausflug den Kopf frei. Hier kommen ein paar Ideen, was man alles anstellen kann, um sich von der Arbeit abzulenken.

  • ein Vollbad bei Kerzenschein nehmen
  • Freunde und Bekannte treffen
  • nicht über die Arbeit reden – und wenn möglich auch nicht daran denken
  • regelmäßig spazieren gehen
  • sich durchkitzeln lassen
  • beim Yoga durchatmen
  • regelmäßig Sport treiben
  • einem Hobby frönen
  • einen lustigen Film anschauen
  • sich eine Massage gönnen
  • bummeln oder essen gehen
  • mit (den eigenen oder geborgten ;-)) Kindern spielen
  • die Lieblings-CD einlegen und ganz bewusst zuhören
  • wild und ausgelassen durch die Wohnung tanzen

Oben habe ich geschrieben, dass man nicht über die Arbeit reden sollte, wenn man entspannen will. Jedoch sollte man immer mit seiner Familie oder Freunden darüber sprechen, wenn man sich überfordert oder ausgebrannt fühlt. Denn wer seine Probleme in sich hineinfrisst, wird auf Dauer krank. Und dann bringen auch Sport und Vollbäder nicht mehr viel.