Bewerbungs-Serie (8): Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs

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Wer für einen Job qualifiziert ist und mit seinen Bewerbungsunterlagen überzeugen konnte, wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Nun heißt es: Ruhe bewahren und gut vorbereiten! Überlegt euch, was auf euch zukommen könnte. Und plant euer Vorgehen und eure möglichen Antworten. Dabei solltet ihr jedoch nicht alles perfekt organisieren – schließlich wollt ihr natürlich wirken und nicht gekünstelt.

  1. Rückblick auf die Bewerbung
  2. Wie habt ihr euch im Anschreiben und Lebenslauf präsentiert? Diese Person müsst ihr auch im Gespräch darstellen. Schließlich wurdet ihr eingeladen, weil ihr gut auf das Profil passt – und beim Gespräch müsst ihr diesen Eindruck bestätigen und festigen.

  3. Welche Gesprächspartner erwarten mich?
  4. Mitarbeiter der Personalabteilung testen persönliche Fähigkeiten. Direkte Vorgesetzte prüfen Fachwissen. Geschäftsführer u. ä. wollen Einsatz sehen. Späteren Kollegen muss man sympathisch sein. Auf all diese Menschen könntet ihr treffen. Daher sollte ihr euch überlegen, was ihr wem erzählen könntet.

  5. Am Anfang steht der Small Talk…
  6. Die meisten Bewerbungsgespräche beginnen mit den Themen Wetter oder Anfahrt. Vielleicht wäre es Zeit, sich einen anderen Einstieg zu überlegen? Mit einem ungezwungenen, neuen Auftakt könntet ihr positiv und einzigartig in Erinnerung bleiben. Weiträumig umschiffen solltet ihr jedoch Themen wie Religion oder Politik.

  7. Dann stellen Sie sich mal vor!
  8. Ihr wisst, was das Unternehmen sucht? Daher solltet ihr eurem Gesprächspartner erzählen, warum er gerade auf euch gewartet hat. Dabei sollte man seinen Schwerpunkt so legen, wie es das Unternehmen in seiner Anzeige getan hat. Man muss sein individuelles Profil klar zeigen und es mit Beispielen belegen: Was könnt ihr besonders gut und wie passt das zur Stelle? Dabei ist besonders wichtig: Beschreiben, nicht bewerten! Weder dürft ihr euch selbst loben, noch euer Licht unter einen Scheffel stellen.

  9. Fragen, Fragen, Fragen
  10. In einem Vorstellungsgespräch wird man mit Fragen durchlöchert. Hier solltet ihr euch uns niemals aus der Ruhe bringen lassen. Egal wie dumm die Fragen auch sind – ihr dürft euch nicht rechtfertigen! Welche Fragen gestellt werden könnten, erfahrt ihr in zwei Wochen im neunten Teil dieser Serie.

    Am Ende eines Vorstellungsgesprächs werdet ihr gefragt, ob ihr noch Fragen habt. Es ist immer schlecht, an dieser Stelle mit „Nein“ zu antworten. Auch sollte man nichts fragen, was durch einen einzigen Blick auf die Unternehmens-Website geklärt werden könnte. Ein paar Tipps für eigene Fragen gibt es in zwei Wochen.

  11. Last but not least…
  12. … seid immer ihr selbst! Das klingt abgedroschen, ist aber der beste Tipp. Wenn ihr vorgebt, jemand anderes zu sein, könnt ihr euch schnell verzetteln. Und ihr habt gar nichts davon, wenn ihr als Leitwolf eingestellt werdet, in Wahrheit aber ein Teamplayer seid. Die Enttäuschung auf beiden Seiten ist programmiert.

Weitere Teile der Bewerbungs-Serie:

Teil 1 – Die Auswertung von Stellenanzeigen
Teil 2 – Die positive Selbstdarstellung
Teil 3 – Der Inhalt einer Bewerbungsmappe
Teil 4 – Das beherzte Anschreiben
Teil 5 – Der überzeugende Lebenslauf
Teil 6 – Die Besonderheiten bei einer Online-Bewerbung
Teil 7 – Das professionelle Telefon-Interview
Teil 8 – Die Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs
Teil 9 – Die Fragen im Vorstellungsgespräch
Teil 10 – Die leidige Gehaltsfrage


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