Warum gute Lampen so wichtig sind?

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Neulich siegte bei mir mal wieder die Vernunft. Es passiert nicht oft, aber ab und an eben doch. Nach knapp anderthalbjähriger Selbstständigkeit investierte ich endlich etwas Geld in eine Arbeitsplatzleuchte. Meine alte Schreibtischlampe war mir bis dahin vollkommen ausreichend erschienen. Doch heute scheint es mir, als habe ich die letzten anderthalb Jahre in einer Höhle gehaust.

Ein Sprichwort sagt, dass man Dinge erst zu schätzen weiß, wenn man sie nicht mehr hat. Bei mir und meiner alten Schreibtischlampe war das ganz sicher nicht der Fall! Denn ich liebe meine neue Stehlampe, die meinen Arbeitsplatz in helles Licht taucht: Ich kann alles klar erkennen, habe wesentlich seltener Kopfschmerzen und noch dazu sieht die neue Lampe toll aus. Daher kann ich nur jedem raten, viel Wert auf eine anständige Beleuchtung zu legen. Als Faustregel für Arbeitsräume gelten folgende Beleuchtungsstärken:

  • 300 Lux für Arbeitsplätze in Fensternähe
  • 500 Lux für Arbeitsplätze mit nur geringem Tageslicht
  • 750 bis 1000 Lux in Großraumbüros

Arbeitgeber sollten hier nicht sparen, denn eine schlechte Beleuchtung kann ebenso zu Ausfällen führen wie billige Bürostühle oder unzureichender Arbeitsschutz. Und letztlich ist es egal, weshalb der Arbeitnehmer krank ist: Migräne, Bandscheibenvorfall, Burnout oder Betriebsunfälle sind unangenehm für den Angestellten und teuer für den Arbeitgeber!

Doch nicht nur am Arbeitsplatz sollte man für ausreichend Licht sorgen. Denn die Augen und der Kopf machen nach Büroschluss noch lange nicht Feierabend. Wer gerne liest oder bastelt, braucht auch zuhause sehr gute und kräftige Leuchten. Denn nur bei ausreichend Licht können unsere Augen entspannen – und das beugt nicht nur Kopfschmerzen vor, sondern auch Falten! 😉


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