Ein niedlicher, jedoch witzloser gestiefelter Kater

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Den Kinoauftritt von „Der gestiefelte Kater“ hatte ich damals verpasst. Umso mehr freute ich mich auf die Veröffentlichung der DVD. Eigentlich war diese erst für morgen vorgesehen, doch beim Einkaufsbummel am Dienstag stand sie schon im Regal. Umso besser, dachte ich und freute mich auf einen herrlichen Spaß für die ganze Familie – zumindest stand das auf der Hülle!

Der Inhalt von „Der gestiefelte Kater“

„Der gestiefelte Kater“ ist ein Gesetzloser, der unverschuldet in diese Lage geraten ist. Doch zusammen mit dem Ei Humpty Dumpty und der diebischen Kitty Samtpfote will er drei Zauberbohnen stehlen und dadurch in den Besitz der goldenen Eier der berühmten goldenen Gans gelangen. Ich habe nicht ganz verstanden, wie das seinen eigenen Namen reinwaschen soll – aber das ist zumindest der Plan.

Meine Meinung zu „Der gestiefelte Kater“

Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich hatte mir sehr viel mehr von dem Film erwartet. Actionreich ist „der gestiefelte Kater“, keine Frage. Auch die Handlung ist nicht ganz so flach, wie man es von einem Animationsfilm manchmal erwarten könnte. Sicher kommen auch Katzenfans auf ihre Kosten: Die Detailtreue beim Schlecken der Milch, Putzen des Fells und Anvisieren der Beute ist wirklich sehr niedlich.

Doch eines habe stark vermisst: den herrlichen, rasanten Spaß, den mir die DVD-Hülle versprochen hatte. Die Lacher konnte ich an einer Hand abzählen – und ich bin ein Mensch, der über so ziemlich alles lacht. Das ist meiner Ansicht nach ein K.O.-Kriterium für einen Animationsfilm, dessen einzige Aufgabe es ist, sein Publikum zum Lachen zu bringen.

Fazit

Kinder haben vielleicht ihren Spaß an den bunten Farben, actionreichen Szenen und niedlichen Katzen. Erwachsene dürften sich jedoch etwas langweilen.


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