Tag gegen Lärm: Zehn Tipps für ein leises Miteinander

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Ich weiß ja nicht, ob ihr es wusstet… aber heute begehen wir den internationalen „Tag gegen Lärm“. Die Initiatoren legen die Schwerpunkte in diesem Jahr auf die „Belastung durch Fluglärm und die Geräuschumwelt von Kindern“. Ich habe mir generelle Gedanken zum Thema Lärm gemacht und mir die Frage gestellt: Was können wir alle tun, damit unser Zusammenleben etwas leiser und damit leichter wird? Hier zehn Anregungen:

  1. Nicht jeden Tag SingStar spielen oder E-Gitarre üben!
  2. Wer gerne laute Musik hört oder Ballerspiele spielt, könnte das ab und an mit Kopfhörern tun…
  3. Nachbarn vorwarnen, wenn man eine Party feiern will – aber trotzdem ab 22 Uhr die Lautstärke deutlich reduzieren.
  4. Kinder erziehen: Babys dürfen schreien so viel sie wollen. Doch Kleinkindern sollte man das frühzeitig abgewöhnen. „Laissez-faire“ ist schon lange out!
  5. In Restaurants will man sich unterhalten und nicht das Gespräch des Tischnachbarn mit anhören müssen.
  6. Nur Menschen mit Komplexen lassen Motoren laut aufheulen!
  7. Nachbarn in Mehrfamilienhäusern sind dankbar für leises Hochziehen der Jalousien, wenig Getrampel und Staubsaugerlärm nach 6 Uhr morgens.
  8. Öffentliche Streitereien zwischen Pärchen sind nicht nur störend, sondern auch peinlich!
  9. In Bussen, Bahnen und engen Räumen sollten Gespräche mit dem Handy tabu sein.
  10. Generell gilt: Erst miteinander reden! Nur wenn das nichts bringt, sollte man die Polizei rufen. Sonst ist das Revanchefoul schon programmiert und das ruhige Miteinander dahin.

Das Nachtruhegesetz besagt übrigens, dann man zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens nur Geräusche in Zimmerlautstärke verursachen darf. Zudem sollte man laut Landesimmissionsschutzgesetz Lärm in der Mittagszeit zwischen 12 Uhr und 15 Uhr vermeiden.