Urlaub 2012: Florida-Serie in sechs Teilen

Print Friendly

Wie versprochen starte ich heute mit meiner Urlaubsserie 2012. Letztes Jahr ging es hoch in den Norden ins wilde Schottland. Dieses Jahr nehme ich euch mit ins sonnige Florida. Wer Action sucht, könnte hier enttäuscht werden. Alle anderen genießen das entspannte Leben auf den Keys, die Natur der Everglades und die kulinarischen Highlights, die Florida zu bieten hat.

Heute beginne ich mit ein paar allgemeinen Fakten zum Reiseziel Florida. In den kommenden Wochen gehe ich dann ins Detail. Hier erwarten euch Beiträge zu den Themen:

  1. Die beste Reisezeit…
  2. … für Florida sind die Monate März, April und Mai. Die Durchschnittstemperaturen liegen hier zwischen 25 und 30 Grad Celsius und die Regentage halten sich in Grenzen. Ab Juni wird es deutlich feuchter, ab August muss man mit Hurrikans rechnen.
    Achtung: In die beste Reisezeit fällt auch der „Spring Break“ der amerikanischen College-Studenten. Vor einer Reise nach Florida oder auf die Bahamas sollte man genau schauen, wann die Studenten in ihre Frühlingsferien fahren. Überfüllte Strände und Pools, laute Musik und Schnapsleichen sind in dieser Zeit leider an der Tagesordnung und können ganz schön nerven!

  3. Der beste Reiseführer
  4. Bei meinem diesjährigen Florida-Urlaub machte ich die schmerzliche Erfahrung, dass der beste Reiseführer das Internet ist. Hier gibt es tausende Meinungen zu einem Thema. Das könnte zwar etwas viel Information sein, doch schützen viele Meinungen und Aussagen davor, blind auf nur eine Empfehlung zu vertrauen.
    Für unsere Reise hatte ich mir extra den neuesten Marco-Polo-Reiseführer besorgt – Erscheinungsjahr 2012! Das Hotel „Gigi‘s resort by the beach“ in Fort Lauderdale wurde hier als „knuddeliges Guesthouse“ bezeichnet. Naja, wenn man „knuddelig“ mit „Kakerlaken-verseucht“ übersetzt, dann hatte der Reiseführer Recht! Ein weiterer Reinfall war ein Insider-Tipp in den Everglades: Vom „Big Cypress Bend Boardwalk“ im „Fakahatchee Strand State Preserve“ sollte man angeblich ganz wunderbar die Flora und Fauna der Everglades beobachten können. Doch auch hier lautete unser Fazit nur: Fehlanzeige!

  5. Shopping bis der Notarzt kommt
  6. Wie für alle anderen Staaten der USA gilt auch für Florida: Die Outlet-Malls sind ein Muss für jeden leidgeprüften, deutschen Konsumenten! Kleidung, die bei uns locker 70 bis 100 Euro kostet, gibt es dort teilweise für 20 Dollar und weniger. Mein absolutes Superschnäppchen in diesem Jahr: Der Converse All Star Beverly Boot! Der reguläre Preis in Deutschland liegt bei 89,95 Euro. Ich habe nur 11 Dollar bezahlt – das sind umgerechnet gerade einmal 8,50 Euro! Da kann man ein Weilchen einkaufen, bis man den Warenwert von 430 Euro erreicht, den man maximal nach Deutschland einführen darf…
    Während unserer Reise haben wir zwei Outlet-Malls unsicher gemacht: die Sawgrass Mills in Fort Lauderdale und die Ellenton Premium Outlets. Mein Freund hat in der ersten Mall zugeschlagen, ich fand die zweite besser (schon allein, weil ich hier meine 8-Euro-Chucks gefunden habe ;-)).

  7. Das liebe Geld…
  8. Generell muss man beim Einkaufen in den USA beachten, dass immer nur Nettopreise angezeigt werden. An der Kasse werden 6 Prozent Steuer aufgeschlagen. Hotels packen auf ihre Zimmerpreise Gebühren und in Restaurants darf man niemals das Trinkgeld vernachlässigen: Entgegen der deutschen Eigenart, immer nur aufzurunden, sind in den USA 15 bis 20 Prozent normal. Auch als Tourist sollte man sich daran halten – schließlich verdienen amerikanische Kellner/innen wesentlich weniger als deutsche.


Comments are closed.