Das Geheimnis einer guten Béchamelsauce

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Früher dachte ich, dass man sich mit Béchamelsauce nicht viel Arbeit machen muss. Die Pampe aus Mehlschwitze schmeckt immer gleich und der Geschmack geht in einer Lasagne sowieso unter. Doch diese Zeiten sind vorbei. Nachdem ich mir einmal die Mühe gemacht habe, eine anständige Béchamelsauce zu kochen, hat die Schmalspur-Version keine Chance mehr. Denn heute weiß ich: Die Milch macht’s!

Egal, ob dicke Béchamelsauce oder dünne Béchamelsauce: Das Geheimnis liegt in der richtig vorbereiteten Milch! Denn schnöde Milch direkt aus dem Karton reicht hier nicht aus. Bevor man seine Milch in die Mehlschwitze rührt, sollte man sie vorbereiten. Und das geht so:

  1. Die Menge Milch in einen Kochtopf geben, die man für das jeweilige Gericht benötigt.
  2. Eine Zwiebel mit ein paar Nelken spicken und in die Milch geben.
  3. Zwei Lorbeerblätter in die Milch legen.
  4. Alles einmal aufkochen und dann etwas abkühlen lassen.
  5. Zwiebel, Nelken und Lorbeerblätter aus der Milch nehmen.

Bechamelsauce

Die Milch sollte man in diesem Zustand nicht kosten, denn Milch mit Zwiebelaroma ist nicht lecker! Zusammen mit den anderen Zutaten ergibt sie aber eine superleckere Béchamelsauce, auf die man fortan nicht mehr verzichten kann!

Für alle Küchenanfänger folgt hier noch ein einfaches Grundrezept für Béchamelsauce:

 
  • 1 Liter vorbereitete Milch (s. o.)
  • 75 g Butter
  • 50 g Mehl
  • Salz, Pfeffer, frischer Muskat

Die Butter in einem Topf vollständig schmelzen, das Mehl hinzufügen und alles schnell verrühren. Unter ständigem Rühren nach und nach die Milch dazu gießen und in Etappen aufkochen lassen. Wird die Béchamelsauce zu dickflüssig, sollte man sie mit weiterer Milch strecken. Wird die zu dünnflüssig, muss man sie etwas länger kochen und ggf. mit etwas Mehl oder Saucenbinder nachhelfen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.


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