Bewerbungs-Serie (5): Fünf Tipps für einen guten Lebenslauf

Print Friendly

Mit dem Anschreiben haben wir die erste Hürde unserer Bewerbung genommen. Ist das Anschreiben gut, sieht sich der Personaler als nächstes den Lebenslauf an. Dieser muss nicht nur optisch ordentlich, sondern auch formal korrekt sein. Rechtschreibfehler sind hier strengstens verboten!

Daneben sollte der Lebenslauf thematisch unterteilt sein: Persönliches, der berufliche Werdegang, die Ausbildung und weitere Kenntnisse werden jeweils übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es fünf weitere Punkte, die man beachten sollte:

1. Die Würze liegt nicht in der Kürze!

Wenn man seine bisherige Tätigkeit nur als „Sachbearbeiter“ bezeichnet, zeigt man kein Profil. Beschreibt daher immer ausführlich, was genau eure Aufgaben sind und waren. Listet die wichtigsten Tätigkeiten auf und sagt, was ihr alles könnt! Allerdings muss man das nur bei den letzten beiden beruflichen Stationen machen – was länger zurückliegt, kann man kürzen.

2. Schreibt einen passgenauen Lebenslauf!

Die Zeiten sind vorbei, in denen man bei jeder Bewerbung dasselbe Dokument verschickt hat. Nicht nur das Anschreiben, auch der Lebenslauf sollte genau auf die Stellenausschreibung passen. Wenn es sich anbietet, kann man Formulierungen aus der Stellenbeschreibung übernehmen.

3. Mut zur Lücke? Bloß nicht!

Ein Lebenslauf muss immer lückenlos sein. Der Nebenjob als Kellner vor fünf Jahren ist euch peinlich? Muss er nicht! Alles ist besser, als eine Lücke im Lebenslauf. Listet daher alle Tätigkeiten auf – selbst wenn sie nichts mit der Stelle zu tun haben.

4. Positiv schreiben und Aktivität zeigen

Ihr wart einmal arbeitslos? Dann muss auch das in den Lebenslauf. Aber schreibt nicht „arbeitslos“, sondern „arbeitssuchend“ – das suggeriert, dass man sich aktiv um eine Stelle bemüht hat. Außerdem sollte man zeigen, dass man während dieser Zeit nicht auf der faulen Haut lag. Weiterbildungen (z. B. durch das Arbeitsamt) oder Aushilfstätigkeiten machen auch diese Zeiten wertvoll und interessant. Ähnlich sollten Frauen vorgehen, die einen Erziehungsurlaub hinter sich haben. Zeigt, dass ihr während dieser Zeit aktiv wart!

5. Werdet persönlich!

Durch euren Lebenslauf will euch ein potenzieller Arbeitgeber kennenlernen. Ein Foto schadet dafür nicht. Aber bitte keines, das euch auf der Couch oder im letzten Urlaub zeigt. Auch wenn es teurer ist: Lasst immer ein professionelles Bild von euch machen! Das zeigt Respekt und Engagement. Zudem solltet ihr euren Lebenslauf unterschreiben: Ort, Datum und Unterschrift. So unterstreicht ihr, dass der Lebenslauf speziell für diese eine Bewerbung geschrieben wurde.

Weitere Teile der Bewerbungs-Serie:

Teil 1 – Die Auswertung von Stellenanzeigen
Teil 2 – Die positive Selbstdarstellung
Teil 3 – Der Inhalt einer Bewerbungsmappe
Teil 4 – Das beherzte Anschreiben
Teil 5 – Der überzeugende Lebenslauf
Teil 6 – Die Besonderheiten bei einer Online-Bewerbung
Teil 7 – Das professionelle Telefon-Interview
Teil 8 – Die Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs
Teil 9 – Die Fragen im Vorstellungsgespräch
Teil 10 – Die leidige Gehaltsfrage


Comments are closed.