Happy Birthday Doris Day!

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Am 3. April 1924 erblickte die kleine Doris Mary Ann Kappelhoff das Licht der Welt. Seit diesem Tag in Cincinnati sind 88 Jahre vergangen und der Name sagt vielen Menschen immer noch nichts. Und doch kennen die Meisten die Frau, die sich dahinter verbirgt: Es ist die US-Schauspielerin und Sängerin Doris Day! Heute feiert sie ihren 88. Geburtstag und ich gratuliere und danke der Frau, die mir viele heitere Stunden geschenkt hat.

Doris Day gehört meiner Ansicht nach in eine Riege mit Hollywood-Legenden wie Cary Grant, James Stewart und Rock Hudson – mit denen sie auch mehrere Male zusammenarbeitete. Sie drehte mit Alfred Hitchcock und brillierte in lustigen und tragischen Rollen gleichermaßen. Doch prägten vor allem ihre Komödien ihr Bild in der Öffentlichkeit. Sie war DIE Sauberfrau des guten alten Hollywood, immer sittsam und rein, niemals ein männerfressendes Vamp wie z. B. Marilyn Monroe.

So sehr ihre Filmcharaktere meist in einer heilen Welt zu Hause waren, so wenig heile Welt erlebte Doris Day in ihrem richtigen Leben. Insgesamt vier Mal war sie verheiratet, doch nie glücklich. Einer ihrer Ehemänner verspekulierte ihr gesamtes Vermögen. Ihr Sohn Terry starb im Jahr 2004 an Krebs. Kein Wunder also, dass Doris Day heute vollkommen zurückgezogen lebt.

Abschließend präsentiere ich euch noch meine Lieblingsfilme mit Doris Day (sortiert nach Erscheinungsjahr):

  • Alfred Hitchhock führte Regie bei „Der Mann, der zuviel wusste“ aus dem Jahr 1956. Aus diesem Film stammt auch Doris Days größter Hit „Que Sera, Sera“, der sogar mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
  • In „Bettgeflüster” (1959) spielt Doris Day eine prüde Innenarchitektin, die sich mit einem Weiberheld einen Telefonanschluss teilen muss.
  • Der Thriller “Mitternachtsspitzen” aus dem Jahr 1960 ist ein schaurig-schönes Filmvergnügen. Schaurig, weil der Film echt spannend ist. Schön, wegen der tollen Klamotten!
  • Ein Pyjama für zwei“ (1961) ist der zweite Film mit Rock Hudson. In diesem geht sie als naive Werbefachfrau ihrem größten Konkurrenten auf den Leim.
  • Der mit Abstand lustigste Doris-Day-Film ist “Ein Hauch von Nerz“ aus dem Jahr 1962. Die Dialoge sprühen vor Witz und es geht die ganze Zeit um Sex – ein Thema, das sehr lustig auf die Sauberfrau angepasst wurde.
  • Eine brave Arztfrau wird über Nacht zum Werbestar. Diese Rolle will ihrem Mann jedoch so gar nicht in den Kram passen. „Was diese Frau so alles treibt“ (1963) bedient sehr viele Hausfrauen-Klischees, die man über die 60er Jahre hat, ist aber trotzdem eine turbulente Komödie.
  • Ein Hypochonder glaubt, er müsse sterben. Um seine Ehefrau gut versorgt zu wissen, sucht er ihr einen neuen Mann. „Schick mir keine Blumen” (1964) glänzt durch viele Verwechslungen und einen göttlichen Tony Randall als dauerbesoffenen besten Freund und Nachbarn.
  • Im Jahr 1966 kam „Spion in Spitzenhöschen“ in die Kinos, der das Genre der Agentenfilme auf Korn nimmt. Der Film schrammt mit seinem Klamauk nur knapp an der Schwelle des Kitsches vorbei, ist aber für jeden Doris-Day-Fan ein Muss!


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