Der Umwelt zuliebe: Ein Osternest aus Kresse

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Kresse ist lecker! Sie schmeckt zu Fischcreme genauso gut wie auf hartgekochten Oster-Eiern oder britischen Gurken-Sandwiches. Das Beste an diesem Kraut ist, dass man es nicht teuer im Supermarkt kaufen muss, sondern jederzeit selbst anbauen kann. Gerade jetzt zu Ostern schlägt man mit einem Kressebeet zwei Fliegen mit einer Klappe: Man hat frische Kresse im Haus und gleichzeitig ein hübsches, umweltfreundliches Osternest. Wie das geht, zeigt mein heutiger Tipp.

Für unser Kresse-Osternest brauchen wir…

  • Blumentöpfe oder flache Glasschalen
  • Papier-Taschentücher und/oder Watte
  • Kressesamen
  • Wasser
  • einen Platz auf der Fensterbank
  • eine Raumtemperatur zwischen 18°C und 23°C

Und so funktioniert’s…

  1. Taschentücher/Watte in die Töpfe bzw. Schalen füllen und darauf achten, dass die Oberfläche eben ist.
  2. Taschentücher/Watte durchgängig befeuchten.
  3. Kressesamen gleichmäßig, aber nicht zu dicht auf der Oberfläche verteilen und noch einmal befeuchten.
  4. Nun beginnen die Samen, zu quellen und zu keimen. Nach einem Tag riecht man schon das leckere Kressearoma.
  5. Jeden Tag gießen, damit die Samen immer feucht und locker bleiben.
  6. Täglich kann man Fortschritte sehen.
  7. Nach ca. einer Woche sind die Pflänzchen ausgewachsen.
  8. Ein kleines Geschenk hinein: Und fertig ist das Osternest!

Dieses Osternest sieht nicht nur niedlich aus, sondern schont auch die Umwelt. Denn wenn das Geschenk erst einmal in Sicherheit gebracht ist, kann man in aller Ruhe die „Verpackung“ essen!

Wer sein Nest pünktlich zu Ostern fertig haben möchte, sollte am kommenden Sonntag oder Montag mit der Aussaat beginnen – je nachdem wie gut die räumlichen Bedingungen sind.