Work-Life-Balance: In fünf Schritten Arbeit und Leben in Einklang bringen

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Eigentlich ist es ein Paradoxon, das Wort „Work-Life-Balance“. Denn bei vielen Menschen nimmt die Arbeit den größten Teil des wachen Lebens ein. Für immer mehr Menschen ist sie der Lebensmittelpunkt. Die ständige Erreichbarkeit durch Smartphones tut ihr Übriges. Da ist es nur verständlich, dass das Abschalten immer schwerer fällt. Dabei sind es doch gerade die Momente außerhalb des Büros, die unser Leben lebenswert machen. Also raus aus dem Stress, rein ins Leben! Hier gibt es fünf Tipps.

Den Stresspegel im Auge behalten

Ab und an hat jeder Mensch viel Stress. Doch darf dieser nicht Überhand nehmen. Auf viel Arbeit muss ausreichend Entspannung folgen – und diese sollte man bewusst erleben und genießen. Wer aber gar nicht mehr aus seinem Hamsterrad herauskommt, sollte seinen Job generell in Frage stellen.

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Macht euch eine Liste mit Kleinigkeiten, die ihr jeden Tag ohne viel Aufwand tun könnt: Zehn Minuten Wohnung aufräumen, vorm Feierabend den Schreibtisch auf Vordermann bringen, in der Mittagspause eine Runde um den Block laufen, mehrmals täglich das Fenster öffnen usw. All diese Sachen kosten nicht viel Zeit, erleichtern das Leben aber ungemein.

Dem Körper sein Recht geben

Die Mittagspause heißt Mittagspause, weil man hier eine PAUSE machen sollte. Also, setzt euch in die Kantine oder Kaffeeküche, anstatt nebenher ein Fertiggericht zu essen. Das Essen sollte niemals nebenbei erledigt werden. Ebenso wichtig ist ausreichend Bewegung: Stretching in Büro, Joggen oder Fitnessstudio nach der Arbeit – dafür sollte zwei Mal in der Woche Zeit sein.

Zeit für die schönen Dinge des Lebens

Partner/in, Familie und Freunde sind wichtig. Daher sollte man ihnen viel Zeit einräumen. Nicht nur, weil sie es verdienen, sondern weil wir es selbst wollen. In ihrer Gegenwart fühlen wir uns wohl, kommen auf andere Gedanken und können entspannen. Doch dürfen wir vor lauter sozialen Kontakten nicht den wichtigsten Menschen vergessen: uns selbst! Wir alle brauchen etwas Zeit für uns, in der wir tun können, was wir wollen. In dieser Zeit können wir lesen, ein Schaumbad nehmen, spazieren gehen oder einfach über den Sinn unseres Lebens (oder Stresses) nachdenken.

Nicht alles allein machen

Eine Kollegin bietet an, eine Aufgabe für dich zu übernehmen? Wenn sie nicht gerade eine intrigante Schlampe ist: Nimm das Angebot an! Wer kein Land mehr sieht, sollte jede Hilfe annehmen, die sich ihm bietet. Gleiches gilt im Privatleben: Der Partner wäscht sicherlich gerne die Wäsche, wenn man ihn lieb darum bittet. Und wer keine Zeit zum Kochen hat, lädt sich eben frech bei den Eltern zum Essen ein. Es gibt immer Menschen, die einem gerne helfen, stressige Zeiten zu meistern.