Was kann ich gegen geschwollene Augen tun?

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Manchmal haben wir am Abend nichts getrunken und auch wunderbar geschlafen. Trotzdem sehen wir am nächsten Morgen aus, als hätten wir zehn Runden gegen einen Klitschko gekämpft. Geschwollene Augen sind nicht hübsch anzusehen, jedoch leicht zu bekämpfen.

Wer am Morgen mit geschwollenen Augen erwacht, sollte sich erst einmal eine Tasse schwarzen oder grünen Tee gönnen. Der beruhigt das Gemüt und die abgekühlten Teebeutel eignen sich hervorragend für eine Augenkur. Einfach fünf Minuten auf jedes Auge einen Beutel legen und die Schwellung geht zurück. Wem das am Morgen zu viel Arbeit ist, kann auf Gurkenscheiben zurückgreifen. Auch gekühlte Gelbrillen, Beißringe oder Teelöffel erfrischen, machen wach und lassen das Auge abschwellen.

Dicken Augen kann man zudem mit etwas Augengymnastik begegnen. Dafür zwinkert man einfach zwei Minuten munter vor sich hin. Die Bewegung regt die Lymphtätigkeit an, die Schwellung klingt ab. Oder man massiert leicht um die Augen herum: Start ist an der Nasenwurzel, die Ringfinger fahren sanft unter den Augenbrauen entlang, klopfen dann unterhalb der Augen entlang zurück zum Ausgangspunkt. Das wiederholt man mehrere Male. Zum Abschluss drücken dann Daumen und Zeigefinger die Nasenwurzel zusammen. Fertig ist die Augengymnastik.

Vorbeugen ist besser, als Schäden zu beheben. Eine gesunde Nachtruhe und Lebensweise verhindern Augenschwellungen schon von vornherein. Dazu gehören nicht salziges Essen, Koffein, Nikotin und Alkohol, sondern zwei bis drei Liter Wasser pro Tag und viele Vitamine. Während des Schlafens sollte man darauf achten, dass der Kopf etwas erhöht liegt. So lagert sich weniger Wasser im Gesicht ab. Viel frische Luft durch ein offenes Fenster macht die Vorsorge komplett. Heizungsluft beim Schlafen ist daher tabu – leider auch bei den aktuellen Temperaturen!


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