Badeöl selbst gemacht: Geschenkidee oder eigener Luxus

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Eigentlich bin ich ein Dusch-Typ. Das geht schnell, macht wenig Dreck – und ich bilde mir ein, dass man beim Duschen sauberer wird. In die Badewanne hüpfe ich nur, wenn ich krank oder besonders gestresst bin. Für das erste gibt es spezielle Erkältungsbäder in der Apotheke oder Drogerie. Im zweiten Fall muss man zu besonderen Mitteln greifen. Leise Musik und Kerzenschein sind hier gefragt. Ebenso schöne Gerüche und feine Texturen: am besten in Form eines selbstgemachten Badeöls.

Ein eigenes Badeöl zu mischen, ist kinderleicht. Hierfür braucht man viele duftende Blüten. Besonders kräftig riechen Lavendel, Veilchen, Jasmin oder Rosen. Für Frische sorgen Zitronen- oder Orangenabrieb. Die Blüten wandern in ein großes Gefäß, das sich gut verschließen lässt. Man übergießt sie mit Olivenöl und mischt alles kräftig durch. Selbstverständlich braucht man für ein Badeöl nicht das beste, kaltgepresste Olivenöl. Eine einfachere Sorte reicht hier völlig aus.

Nach dem Mischen wird das Gefäß fest verschlossen und an einen dunklen Ort gestellt. Das Olivenöl nimmt in rund zwei Wochen das Aroma der Blüten an. Danach filtert man die alten Blüten heraus und füllt das Blütenöl in eine Flasche um. Das fertige Badeöl kann man mit frischen Blütenblättern in hübschen Falschen dekorieren und verschenken. Oder man gönnt sich selbst den Luxus und behält alles für sich.

Kleiner Tipp: Mischt nicht zu viele verschiedene Blüten in ein Öl! Sonst riecht man vor lauter Blumenwiese die Blüte nicht mehr.


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