Fünf Sätze, die Männer niemals sagen dürfen

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Zugegebenermaßen sind wir Frauen oft emotionaler als Männer und reagieren manchmal nicht ganz so rational, wie es wünschenswert wäre. Doch gibt es Sätze im Repertoire eines Mannes, die er einfach nicht sagen darf. Das ist erwiesen, wissenschaftlich bestätigt und allgemein bekannt. Und dabei rede ich nicht nur von den Klassikern: Soll ich lieber fahren? Lass uns nicht alles zerreden! Hast du etwa zugenommen? Und, wie war ich? Ganz alltägliche Dinge sind es, die uns Frauen an den Rand der Verzweiflung treiben.

Musst du unbedingt jetzt staubsaugen?

Zum Mitschreiben, liebe Männer! Den meisten Frauen ist es kein inneres Bedürfnis, ihre Partner zu bedienen, ihre Wäsche zu waschen und allein die Wohnung zu putzen. Die meisten Frauen wünschen sich Unterstützung oder wenigstens etwas Anerkennung. Aber ganz sicher wollen sie sich bei ihrer Putzfrauentätigkeit nicht nach dem Fernsehprogramm des Gatten richten. Also, spart euch lieber Sätze wie den oben und ähnliche, z. B. Jemand müsste mal wieder Klopapier kaufen. Du kannst doch viel besser bügeln als ich. Das machst du doch gerne. Du, mein Bier ist fast leer…

Hast du schon wieder deine Tage?

Dem Erfinder dieses Spruchs wünsche ich eine Wiedergeburt als Frau. Damit er mal sieht, worüber er da eigentlich redet – und wie verletzend dieser Satz sein kann. Mein Tipp: Redet nicht über Dinge, die ihr niemals verstehen werdet! Wenn ihr vierzig Jahre Bauchschmerzen, Unwohlsein und Stimmungsschwankungen so würdevoll übersteht wie wir Frauen, dürft ihr mitreden! Und dabei rede ich nicht von zu viel Chips, Bier und dem Auf- und Abstieg des bevorzugten Fußball-Vereins…

Du erinnerst mich an deine Mutter!

Dazu muss ich wohl nicht viele Worte verlieren, oder? Ihr Männer wisst selbst, dass ihr diesen Spruch nur bringt, um eure Partnerin zu ärgern. Böse, böse!

Schon wieder neue Schuhe?

Wenn der Mann Alleinverdiener ist und die Familie durchbringt, mag solch ein Satz berechtigt sein. Er verdient das Geld, er darf seine Frau in ihre Schranken weisen – wenn sie es übertreibt. Doch wenn die Frau ihr eigenes Geld verdient, sollte sich der liebe Göttergatte zurückhalten. Für Frauen sind Schuhe oft eine Belohnung und deren Kauf eine Form der Stressbewältigung. Sie kauft Schuhe, er Dauerkarten für den BVB und Formel-Eins-Tickets. Ausgleichende Gerechtigkeit!

Ich bin nun mal so!

Unumstößlich ist die Weisheit, dass man einen Menschen nicht ändern sollte. Genauso unumstößlich ist die Regel, dass man nicht jedes Fehlverhalten begründen darf mit: „Ich bin nun mal so! Das wusstest du von Anfang an!“ Beispiel: Kompromisslosigkeit. Man(n) verfolgt seinen Weg gradlinig ohne Kompromisse einzugehen. Das ist männlich und konsequent. Wenn man sein Leben jedoch mit jemandem teilen will, muss man zwangsläufig Kompromisse eingehen. „Ich bin nun mal so – also musst du dich mir anpassen“ bringt eine Beziehung nicht weiter.


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