Auto-Verkauf: Vorsicht ist besser als Nachsicht

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Neulich lautete einer meiner Tipps: Bei einem Auto-Verkauf an privat bekommt man mehr Geld als bei einem Verkauf an einen Händler. Heute gebe ich euch ein paar Tipps, wie ihr einen Auto-Verkauf halbwegs sicher abwickeln könnt – selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Schließlich kann man nicht vorsichtig genug sein.

1. Kaufvertrag statt mündlicher Vereinbarung

Wie bei vielen Dingen gilt auch hier: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Zwar kann man ein Auto auch ohne Vertrag verkaufen. Jedoch ist es immer besser, wenn man etwas Schriftliches in der Hand hat. Man weiß ja nie, ob nicht doch jemand Scherereien machen will. Ich kann den Muster-Vertrag von autoscout24.de empfehlen. Dieser räumt die wichtigsten Stolpersteine aus dem Weg und kann kostenlos heruntergeladen werden.

2. Teamwork statt Einzelkämpfer

Wenn sich ein Kaufinteressent ankündigt, sollte man am besten immer zu zweit zu dem Termin erscheinen. Gerade Frauen tun gut daran, einen männlichen Unterstützer mitzubringen. Solch ein Vorgehen mindert die Gefahr, dass man sich überrumpeln lässt.

3. Augen auf beim Barverkauf!

Wenn der Käufer den Kaufpreis in bar mitbringt, sollte man das Geld schnell auf seine Echtheit überprüfen. Nun hat nicht jeder ein UV-Licht-Gerät griffbereit. Jedoch gibt es viele andere Merkmale, die man auf die Schnelle prüfen kann. Die Bundesbank gibt auf ihrer Seite einige Tipps, wie man Falschgeld erkennt. Außerdem sollte man den Käufer bitten, das Geld in 50-er und 100-er Scheinen mitzubringen – das erleichtert das Nachzählen.

Wenn doch eine Blüte dabei sein sollte, muss man sich nicht grämen: Bei einem vollständig ausgefüllten Kaufvertrag hat man die Kontaktdaten des Käufers und kann ihn noch einmal kontaktieren – oder ggf. die Polizei einschalten.