Die besten Tipps für sichere Passwörter

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Online-Banking, Schuhe einkaufen, E-Mails lesen: Für so ziemlich jeden Bereich unseres Lebens im WWW benötigen wir Passwörter. Sie schützen unsere Privatsphäre und unsere Finanzen. Und trotzdem gehen die meisten Menschen sehr fahrlässig mit ihnen um. Ein Passwort für jeden Zugang und das ist meist das eigene Geburtsdatum oder der Kosename des Partners. Sicher ist anders! Zu eurer eigenen Sicherheit folgen nun vier Tipps, wie man Passwörter richtig sicher macht.

Für jeden Zugang ein anderes Passwort

1.000 Mal gehört – aus Faulheit nie befolgt: Für jede neue Seite im Internet sollte man ein eigenes Passwort aussuchen. So sind wenigstens alle anderen Zugänge sicher, wenn ein Passwort geknackt wird.

Nur ein schwieriges Passwort ist ein sicheres Passwort

Unsere Passwörter müssen wir so schwierig wie möglich gestalten. Daher sollten sie mindestens acht Stellen haben und aus allem bestehen, was die Tastatur hergibt: Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Passwörter mit persönlichem Bezug sind absolut tabu. Am besten verzichtet man generell auf Wörter, die es tatsächlich gibt. Fantasiebegriffe, Abkürzungen und wirre Buchstabenkombinationen gepaart mit Sonderzeichen und Zahlen ergeben optimale Passwörter.

Durch Eselsbrücken kann man sich das Merken erleichtern. So könnte das Passwort für einen Schuhhändler „ItsiG38.“ lauten – die Abkürzung für den Satz „Ich trage schon immer Größe 38.“

Öfter mal was Neues

Auch das sicherste Passwort wird schwächer, wenn man es zu lange benutzt. Daher empfiehlt es sich, seine Passwörter alle sechs Monate zu ändern.

Sicher verstecken und aufbewahren

Vergessliche Menschen müssen sich vielleicht ihre Passwörter aufschreiben. Dabei lautet die Devise: Verfremden und verstecken! Damit ein zufälliger Finder die Passwörter nicht benutzen kann, sollte man sie absichtlich falsch aufschreiben – drei falsche Zeichen angehängt, zwei falsche Zahlen mittenrein gequetscht oder alles in der falschen Reihenfolge notiert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jedoch sollte man sich später selbst noch erinnern, was gemeint war.

Eine Passwortliste sollte niemals auf dem Rechner gespeichert werden, lieber auf einem Stick oder als Ausdruck. In diesen Fällen muss die Liste jedoch gut versteckt werden. Und damit meine ich nicht den Ordner „Passwörter“ im Regal. 😉


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