Wo bekomme ich das meiste Geld beim Auto-Verkauf?

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Neulich musste ich mir ein neues Auto kaufen. Denn künftig werde ich viel auf der Autobahn unterwegs sein – und mein alter Ford Ka war dafür nicht die beste Wahl. Trotzdem werde ich meinen kleinen Stadtflitzer vermissen! Beim Verkauf kam ich zu einer wichtigen Erkenntnis, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten darf.

Anfangs wollte ich meinen Ka beim Autohaus in Zahlung geben. Einfach, unkompliziert, fair! Dachte ich. Die Wahrheit sah vollkommen anders aus. Das Autohaus bot mir 55 Prozent des Schwacke-Wertes an. Begründet wurde dies damit, dass mein Auto einfach nicht mehr wert sei. Hallo!?!? Tipp-topp in Schuss, wenige Kilometer und nahezu Vollausstattung inkl. Winterräder. Nicht mit mir!

Also ging ich doch den vermeintlich umständlichen Weg und fasste den Entschluss, mein Auto an privat zu verkaufen. Eine Komplettreinigung und zwölf Fotos später stellte ich meine Anzeige bei autoscout24.de ein. Diese Aktion kostete mich zehn Minuten. Keine 24 Stunden später hatte ich den ersten Interessenten – sechs weitere sollten in nur drei Tagen folgen. Verkauft habe ich meinen Ka dann für 95 Prozent des Schwacke-Wertes. So viel zum Thema, dass er nur 55 Prozent wert sei! Sicherlich muss das Autohaus auch von etwas leben und kann mir nicht den vollen Wert zahlen. Aber 55 Prozent finde ich persönlich sittenwidrig.

Meine Erkenntnis: Wenn man sein Auto an eine Privatperson verkauft, bekommt man wesentlich mehr als bei einem Verkauf an einen Händler! Und wider Erwarten ist dieser Weg ebenso einfach und schnell. Wichtig ist, dass man sich dabei rechtlich absichert und alles schriftlich festhält. Hierzu folgt in den kommenden Wochen ein weiterer Tipp.


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