Umfrage zum Sparverhalten: Wer, wie, was, wie viel?

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Fast 90 Prozent der Deutschen finden es wichtig zu sparen. Doch nur 40 Prozent tun dies mit regelmäßigen Beträgen. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage des Beratungsdiensts „Geld und Haushalt“ der Sparkassen-Finanzgruppe. Ein Grund für diese Abweichung ist wohl, dass die meisten Deutschen keinen Überblick über ihre Finanzen haben. Das habe ich doch schon im Juli gesagt! Aber auf mich hört ja keiner 😉

Die Umfrage zeichnet ein recht ernüchterndes Bild der deutschen Spargewohnheiten: Demnach geben 14 Prozent der Bevölkerung ihr gesamtes Geld aus und sparen überhaupt nichts für außerplanmäßige Ausgaben. Rund 17 Prozent legen immerhin ihre Sonderzahlungen auf die Seite, während 40 Prozent das Geld sparen, das sie am Ende des Monats noch übrig haben.* Diese Beträge sind jedoch nicht immer planbar.

Zum Start meiner Spar-Serie im Sommer, hatte ich schon einmal die Vorlage einer Haushaltrechnung gebloggt und aufgerufen, regelmäßig ein Haushaltsbuch zu führen. In der Pressemitteilung vom Oktober empfiehlt auch „Geld und Haushalt“ einen solchen Schritt. Denn nur so erhält man einen Überblick über seine Finanzen. Und reduziert das Risiko, dass man mehr ausgibt als man einnimmt.

Übrigens…

Rund die Hälfte der Deutschen spart etwas Geld in den eigenen vier Wänden – 47 Prozent können nicht auf ihr Sparschwein, Kleingeld-Sammeln in einer Flasche und Verstecke unter der Matratze etc. verzichten. Frei nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist!

* Mehrfachnennungen möglich


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