Herbstliche Stimmung bei Zwiebelkuchen und Neuem Wein

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Eigentlich kann der Herbst ganz schön sein: Nebelschleier, durchbrochen von warmen Sonnenstrahlen. Eine Wanderung im Pfälzer Wald. Der Geruch von Moos und Pilzen. Und danach eine deftige Stärkung. Am besten mit Zwiebelkuchen und Neuem Wein (bzw. Federweißem). Wer dafür nicht extra in die Pfalz fahren will, kann Neuen Wein im Supermarkt kaufen – und den Zwiebelkuchen selbst backen!

Zutaten für den Zwiebelkuchen

Für den Teig:
400 g Mehl
¾ Würfel Hefe
250 ml lauwarme Milch
Salz

Für den Belag:
1 kg Zwiebeln
200 g Speck
5 Eier
250 g Schmand
100 g saure Sahne
Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung des Zwiebelkuchens

  1. Für den Hefeteig die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und zusammen mit Mehl und Salz einen Teig kneten. Diesen gut 30 Minuten gehen lassen. Danach auf einem Backblech auslegen. Einen kleinen Rand hochziehen.
  2. Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne dünsten. Etwas abkühlen lassen und danach auf dem Teig verteilen.
  3. Kleingewürfelten Speck auf die Zwiebeln streuen.
  4. Eier, Schmand, saure Sahne, Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Muskat zu einer Soße vermengen und gleichmäßig über den Zwiebeln und dem Speck verteilen.
  5. Den Zwiebelkuchen bei 200° C (Umluft) rund 35 bis 40 Minuten backen.
  6. Am besten noch warm und mit Neuem Wein (Federweißer) servieren.

Neuer Wein oder Federweißer – wo ist der Unterschied?

Eine eingehende Internet-Recherche meinerseits hat ergeben: Es gibt keinen Unterschied zwischen „Neuer Wein“ und „Federweißer“ – zumindest nicht beim Trinken. Beides sind leicht gegorene Traubensäfte, die schnell getrunken werden müssen, weil sie alkoholproduzierenden Bakterien enthalten. Die unterschiedliche Namensgebung ist wohl nur regional bedingt. In der Pfalz spricht man von „neuem Wein“, in Hessen von „Federweißer“.

Wichtig bei beiden Weinen: Niemals die Flaschen ganz zudrehen, damit die Gärungsgase entweichen können!