Einrichtungsideen für die erste eigene Bude

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Erstsemester haben es derzeit nicht leicht. Die Abschaffung der Wehrpflicht und zwei Abiturjahrgänge sorgen für überfüllte Hörsäle. In der Folge wird es nicht nur auf dem Campus eng. Auch der Kampf um eine Bleibe wird immer härter. Und wer eine Bude ergattern konnte, steht vor dem nächsten Problem: Wie richte ich mich schick, praktisch und trotzdem preiswert ein?

Die erste eigene Bude ist meist ein WG-Zimmer oder eine klitzekleine Wohnung. Daher sind die folgenden Einrichtungsideen auf kleine Räume und schmale Geldbeutel abgestellt.

Weniger ist mehr

Es müssen nicht gleich eine Küche von Bulthaup und eine Couch von BoConcept sein. Schon Benjamin Franklin wusste: „Dreimal umgezogen ist so gut wie einmal abgebrannt.“ Und es steht zu erwarten, dass auf die erste eigene Bude eine zweite, dritte oder vierte folgen werden. Warum also hochwertige Möbel quälen? Zumal man nie weiß, ob in der nächsten Wohnung noch Platz dafür ist. Für eine Studentenbude reichen Möbel von IKEA, Roller oder Poco-Domäne völlig aus.

(Stau-)Raum ist in der kleinsten Hütte

Kleine Räume müllen schneller zu als große? Das stimmt nicht – sofern man genügend Stauraum schafft! Eine Truhe als Couchtisch, ein großer Kleiderschrank, Unterbettkästen, Regale mit Schubladen und Türen, Schreibtisch mit Schubfächern, Wandregale, Kleiderhaken an der Eingangstür, Sideboards, große und kleine Kisten für Dies & Das, Spiegelschrank statt eines einfachen Spiegels… die Möglichkeiten sind unbegrenzt, wenn man in einer aufgeräumten Wohnung leben will. Den meisten Platz spart man übrigens durch ein Hochbett.

Praktisch muss es sein

Wer wenig Platz hat, kann sich keine ausladenden Möbel kaufen. Wichtig sind flexible Möbel, die je nach Bedarf die Funktion wechseln: Der Schreibtisch wird zum Esstisch. Riesige, kunterbunte Sitzsäcke werden vom Lesesessel zur Couch für zwei. Das Bett wird mit dem passenden Überwurf zur Sitzgelegenheit, der Couchtisch zum Küchenbeistelltisch, der Tritthocker zum Nachttisch, die Eingangstür zur Garderobe, die Couch zum Bett, der Schreibtischstuhl zum Besuchersessel usw. Weniger Möbel mit mehr Funktionen sorgen für Bewegungsfreiheit selbst im kleinsten Raum.