Interessante Artikel zum Thema Sprache – September 2011

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Kinder, wie die Zeit vergeht! Der September ist schon wieder rum und hier folgt der Überblick über die letzten Posts beim KommunikationsABC. Im vergangenen Monat habe ich unter anderem die Frage geklärt, ob man „du“ groß- oder kleinschreibt. Außerdem habe ich einige Grammatikfehler in Liedtexten gefunden und den Begriff „just in time“ unter die Lupe genommen. Viel Spaß beim Lesen!

Deutsche Sprache…

29. September 2011: Mit was die Umgangssprache unseren Stil versaut…

Manchmal kann das viele Englisch in der Sprache überhaupt nichts dafür, dass unser Stil verkommt. Denn auch ohne Einflüsse von außen schaffen wir es sehr gut, unsere Sprache zu verschandeln. Manch ein Leser fragt sich vielleicht, „von was“ dieser Beitrag handelt. Dabei sollte er sich lieber fragen, „wovon“ dieser Beitrag handelt.

15. September 2011: Quatsch mit Soße: Grammatikfehler in Liedtexten

Ich gebe es offen zu: Mein recht gutes Englisch verdanke ich nicht den Lehrern in der Schule, sondern einem übermäßigen Konsum englischer Lieder, Filme und Bücher. Allerdings hoffe ich, dass niemand die deutsche Sprache auf diese Weise lernen will. Denn gerade in Liedern und synchronisierten Filmen wimmelt es vor Grammatikfehlern.

6. September 2011: Sie oder sie? Du oder du?

Die Rechtschreibreform sollte viele Dinge einfacher machen. Unterm Strich hat sie jedoch für Verwirrung gesorgt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Frage nach den Anredepronomen. Darf man „du“ überhaupt noch großschreiben? Kann man „Sie“ in bestimmten Fällen kleinschreiben? Antworten auf diese Fragen gibt es im heutigen Beitrag.

Einfach schön schreiben

27. September 2011: Fragen in einer Rede sind wie Salz in einer Suppe

Den einfachen Aufbau einer Rede haben wir schon besprochen. Wir haben geklärt, dass man Marotten vermeiden sollte und dass eine gute Rede im Kopf wie ein Kinofilm abläuft. Heute würzen wir unsere Rede etwas. Wir sprechen das Publikum an und ziehen es in unseren Bann. Und das geht am besten, indem wir Fragen stellen.

13. September 2011: Die Grenze zwischen spritzig-neu und plump-peinlich

Um einen Text interessant zu machen, müssen wir Kunstgriffe anwenden. Wir müssen auf ein schönes Erscheinungsbild achten, die KISS-Regel einhalten und auf Adjektive verzichten. Auch sollten wir möglichst frisch und spritzig berichten. Doch wo genau verläuft die Grenze zwischen spritzig und peinlich?

1. September 2011: Erst denken, dann Synonym suchen!

Eines muss jeder Journalist von Anfang an vergessen: Die Regeln aus dem Deutschunterricht! Hier war ein Aufsatz nur gut, wenn er aus langen Schachtelsätzen bestand. Wortwiederholungen waren tabu. Stattdessen tobte der Wettstreit, wer die meisten Synonyme finden konnte. Eine Unsitte, die selbst gestandene Journalisten nicht ablegen können.

Grundlagen der PR

20. September 2011: Kommunikation ist gut, Kontrolle ist besser

Mitarbeiter von PR-Abteilungen schreiben Pressemitteilungen, stehen für Rückfragen zur Verfügung, beantworten Umfragen, geben Expertenmeinungen von sich und vieles mehr. Ziel all dieser Arbeiten ist es, das Unternehmen in die Medien zu bringen. Doch wie kann man den Erfolg der Maßnahmen prüfen? Die Antwort lautet: Medienresonanzanalyse.

Neudeutsch für Anfänger

22. September 2011: Des einen Freud, des anderen Outsourcing

Früher hörte sich das Wort „Outsourcing“ noch schick und verheißungsvoll an. Dann wurde die hässliche Fratze dahinter entlarvt. Und nun zittern Arbeitnehmer und Betriebsräte vor dem bloßen Gerücht. Denn heutzutage ist dieses Wort ein Synonym für Jobverlust und Existenzangst.

8. September 2011: Was bedeutet „just in time“?

Redaktionsschluss, Bewerbungsschluss, Einsendeschluss – viele Aufgaben erledigen wir gerade noch rechtzeitig. Doch wäre die deutsche Sprache nicht die deutsche Sprache, wenn es dafür keinen englischen Begriff gäbe. Denn „gerade noch rechtzeitig“ bearbeitet niemand mehr eine Aufgabe. Heutzutage erledigt man Arbeiten „just in time“.