Sicherungskopien als Schutz vor Falten und grauen Haaren

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Alle paar Wochen löschen sich auf meinem Rechner irgendwelche wichtigen Dateien. Ich bin es SELBSTVERSTÄNDLICH nicht, die dieses Chaos anrichtet! Es sind kleine fiese Bit-Monster, die sich durch die Kabel meines PCs fressen. Sie sorgen dafür, dass die Maus von ganz allein „Ja“ drückt, wenn die Frage erscheint „Wollen Sie diese Datei wirklich löschen?“ Doch nicht mehr mit mir! Denn ich mache jetzt Sicherungskopien!

Sicherungskopien eignen sich für jeden, der seine Nerven schonen und Haut und Haare vorm vorzeitigen Altern bewahren will. Dabei gibt es viele verschiedene Wege, wie man sich gegen Datenverlust wappnen kann.

1. Wichtige Dateien duplizieren

Ganz superwichtige Dateien wie z. B. meinen zweiten Lina-Stark-Roman speichere ich zwei Mal ab – einmal in der Ordner-Struktur und einmal auf dem Desktop. Änderungen ziehe ich in beiden Dateien nach. Selbst wenn ich einmal aus Versehen auf „Löschen“ drücken sollte, ist noch nichts verloren.

2. Externe Speichermedien

USB-Stick oder externe Festplatte: Je nach Umfang der Datenmenge kann man auf eines dieser beiden Hilfsmittel zurückgreifen. USB-Sticks eignen sich für einzelne Dateien oder Ordner, die nicht allzu umfangreich sind. Auf externe Festplatten, kann man unterdessen den ganzen Inhalt seines Computers ziehen – wenn die Festplatte entsprechend groß ist.

3. CDs brennen

Altbewährt aber immer noch aktuell ist das Brennen von Daten-CDs oder -DVDs. Jedoch bietet sich diese Methode nicht an, wenn man seine Daten regelmäßig sichern muss. Alle drei Wochen eine CD zu brennen, geht irgendwann nicht nur ins Geld, sondern führt auch zu einem Lagerproblem.

4. Sicherheits-Software

Bestimmte Sicherheits-Programme fordern einen in regelmäßigen Abständen auf, ein Back-up vorzunehmen. Die gesicherten Daten werden dann in einem neuen Ordner direkt auf dem Computer gespeichert. Bei einem Brand oder Diebstahl ist man somit nicht geschützt.

5. Server & Cloud Computing

Wer seine Daten auch außerhalb der eigenen vier Wände speichern möchte, kann dies auf externen Servern tun. Diese können über das Internet angesteuert werden – somit hat man weltweit Zugriff auf seine Dokumente. Der nächste Schritt in dieser Entwicklung ist das Cloud Computing. Ich persönlich bin ein kleiner Hasenfuß und habe etwas Angst, meine ganzen wichtigen Dokumente auf einen Speicher zu packen, den ich nicht sehen oder anfassen kann. Aber da bin ich wohl etwas rückständig…