Was bringt aller Arbeitseifer, wenn der Computer lahmt?

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Mann, was habe ich mich letzte Woche geärgert. Erst vor neun Monaten habe ich meinen Computer gekauft – und letzten Freitag musste ich ihn schon das erste Mal aufrüsten. Warum? Weil die geizige Sandra damals dachte, dass ein Arbeitsspeicher von 2 GB ausreicht. Wenigstens war ich seinerzeit so schlau und habe ein Modell gekauft, bei dem man den Arbeitsspeicher nachrüsten kann.

Eine Redakteurin braucht nicht viel Speicher – das war meine Überzeugung. So viele Programme arbeiten ja gar nicht parallel. Ein Word-Dokument, eine Internet-Seite. Mehr brauche ich nicht. Dieser Meinung war ich vor neun Monaten. Die Realität sieht allerdings anders aus: Denn bald zeigte sich, dass Outlook immer läuft. Ebenso Skype. Der Windows-Explorer. Seit neustem auch TweetDeck. Und der Tag, an dem nur eine einzige Internet-Seite geöffnet ist, wird der Tag sein, an dem die Hölle zufriert.

Mein Tipp beim Computer-Kauf

Man kann nie zu viel Arbeitsspeicher haben! Wenn der Preisunterschied nicht gravierend ist, solltet ihr auf jeden Fall das Modell mit dem größeren Arbeitsspeicher nehmen! Man glaubt nicht, wie schnell man an seine Grenzen stoßen kann. Oder besser: an die Grenzen seines Computers. Sollte das Budget nicht mehr hergeben, achtet auf jeden Fall darauf, dass ihr nachrüsten könnt! Das hat mir letzte Woche den Hals gerettet. Wenn die Kiste nicht schneller geworden wäre, hätte ich sie wahrscheinlich bald an die Wand geschmissen. Und dann wäre es noch teurer geworden.