„Kokowääh“ – Lustiges Popcorn-Kino, das unter die Haut geht

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Mit etwas Verspätung kommt er daher, mein neuer DVD-Tipp. Denn schon am 15. August wurde die DVD veröffentlicht. Aber es lohnt sich! Denn mit „Kokowääh“ ist Til Schweiger wieder einmal ein richtig schöner Unterhaltungsfilm gelungen. Seine Tochter Emma durften wir schon in „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ erleben. Damals spielte sie nur eine Nebenrolle. Dieses Mal hat sie die weibliche Hauptrolle an der Seite ihres Vaters ergattert. Allein ihretwegen lohnt sich der Kauf der DVD.

Der Inhalt von „Kokowääh“

Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) ist auf der ganzen Spur erfolglos. Beruflich läuft es nicht. Er ist ständig blank. Selbst seine kurzfristigen Liebeleien bekommt er nicht organisiert. Da erhält er das Angebot seines Lebens: Zusammen mit seiner Ex-Freundin Katharina (Jasmin Gerat) soll er ein Drehbuch für die Verfilmung ihres Bestsellers schreiben. Das ist seine Chance auf Erfolg! Doch wie könnte es anders sein – als er am Abend nach Hause kommt, sitzt die achtjährige Magdalena (Emma Schweiger) vor seiner Tür. Und mit ihr zieht das Chaos ein. Denn er ist der Vater der Kleinen und soll sich um sie kümmern, bis die Mutter (Meret Becker) aus New York zurückkehrt.

Meine Meinung zu „Kokowääh“

Die Geschichte ist nicht neu: Lebenslustiger Junggeselle bekommt eines Tages ein Kind vor die Tür gesetzt. Überraschung – er ist der Vater! Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewinnt er sein Kind doch irgendwann lieb. Dann gibt es Stress mit anderen Personen und am Ende sind doch alle glücklich und zufrieden. Wenn man den Film auf seine Handlung reduziert, bietet er nicht viel Neues. Doch kommt es nicht nur darauf an. Entscheidend sind die Ausführung und die Darsteller.

In diesen beiden Punkten trifft „Kokowääh“ mitten ins Schwarze. Til Schweiger und seine eigene Tochter Emma sind ein witziges und erfrischendes Team. Der Alte liefert die Coolness, die Kleine nimmt ihm mit ihrer liebenswert-frechen Art den Wind aus den Segeln. Mit dabei ist immer eine gehörige Portion Liebe, die man fast mit den Händen greifen kann. Die Cosmopolitan schrieb: „Berührt und macht glücklich.“ Dem kann ich mich nur anschließen. „Kokowääh“ geht unter die Haut. In der einen Minute lacht man noch, in der nächsten grübelt man über den Sinn des Lebens. Und wenn der Film vorbei ist, freut man sich schon darauf, ihn wieder zu sehen.

Der Trailer zu „Kokowääh“


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