Sparen leicht gemacht (4): Planung des Unplanbaren

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Ein kaputtes Auto. Eine streikende Waschmaschine. Die Hochzeit des Bruders. Ständig gibt es Sachen, die wir nicht beeinflussen können – die aber trotzdem ins Geld gehen. Und wer muss dann meist dran glauben? Das Sparschwein! Daher kommt heute kein Tipp, wie man viel Geld spart. Heute kommt ein Tipp, wie man seine gesparten Kröten nicht sofort wieder verliert!

Irgendwas ist immer! Wir wissen nicht, was, wann, wo oder wie (viel). Aber wir wissen, dass es passieren wird. Trotzdem hoffen wir immer, dass die Karre noch über den nächsten TÜV kommt. Dass das Piepen beim Schleudern von allein weggeht. Und dass der kleine Bruder doch noch etwas länger seine Freiheit genießen will…

Mit diesen Durchhalteparolen belügen wir uns nur selbst. Dabei muss man nur etwas planen – und die nächste überraschende Rechnung verliert ihren Schrecken. Mein ganz simpler Tipp: Legt euch eine Extra-Sparsocke zu! Sobald ihr ein Scheinchen übrig habt, wandert er in diese Socke. Ein Zehner hier, ein Fünfer dort. Und wenn die Waschmaschine dann doch irgendwann explodiert, reicht die Kohle vielleicht sogar noch für einen Anstrich.

Das Beste an dieser Methode: Man muss nicht sofort ans Ersparte. Das kann auf dem Konto liegen bleiben und auf seinen großen Auftritt warten.

Alle Teile der Serie im Überblick

Sparen leicht gemacht (1): Wissen, was man hat
Sparen leicht gemacht (2): Was weg ist, ist weg
Sparen leicht gemacht (3): Kleinvieh macht auch Mist
Sparen leicht gemacht (4): Planung des Unplanbaren
Sparen leicht gemacht (5): Sondereinnahmen = Sonderstatus


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