Sparen leicht gemacht (3): Kleinvieh macht auch Mist

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Sparen lohnt sich doch erst ab 50 Euro im Monat – wer das glaubt, wird es nie zu etwas bringen. Denn wer den Penny nicht ehrt, ist den Taler nicht wert! Und wer fleißig seine Pennys spart, hat irgendwann einmal viele Taler. So einfach ist die Rechnung! Im heutigen Beitrag bringe ich ein paar Beispiele, wie man auch mit kleinen Beiträgen viel erreichen kann.

Wichtig bei allen Tipps ist, dass man das gesparte Geld nicht einfach für den nächsten Wochenendeinkauf verwendet. Jeder Cent muss sofort in die Spardose oder auf das Sparbuch gehen. Sonst sind alle Anstrengungen umsonst.

Unnötige Ausgaben streichen

Die Klatschzeitung, die jede Woche einmal ins Haus flattert und nur noch sporadisch gelesen wird? Der Vertrag mit dem Fitnessstudio, der zwar das schlechte Gewissen beruhigt, jedoch nicht mehr genutzt wird? Der feste Handy-Vertrag, obwohl man monatlich nur zwei Telefonate führt und drei SMS schreibt? Das sind alles Ausgaben, die man getrost streichen kann. Kauft euch eine Zeitung am Kiosk, wenn ihr Lust und Zeit zum Lesen habt! Geht joggen, wenn ihr einmal im Monat Sport machen wollen! Holt euch eine Prepaid-Karte und zahlt nur, was ihr tatsächlich verbraucht! Sobald monatlich nichts mehr abgebucht wird, könnt ihr einen Dauerauftrag einrichten, der die gleiche Summe auf das Sparbuch schiebt. Ihr habt keine Mehrkosten und spart trotzdem viel Geld:

    50 Euro Fitness/Monat
+ 30 Euro Handy/Monat
+ 60 Euro Zeitung/Jahr
= 1.020 Euro/Jahr

Verkaufen statt Wegwerfen

Die hässliche Vase von Oma wandert in die Tonne. Der überflüssige Stuhl auf den Sperrmüll. Aussortierte CDs und Bücher blockieren die Kellerregale. Warum eigentlich? Warum macht man aus seinen alten Sachen nicht noch etwas Geld? Flohmärkte, die Sperrmüll-Zeitung oder ebay sind doch genau dafür gemacht worden. Also nutzt die Möglichkeiten und versilbert eure Schätze, die ihr sowieso nicht mehr braucht!

Sparschweinchen füttern

Kleingeld bringt das Portemonnaie zum Platzen. Also raus damit, direkt in die Spardose! Ich mache das jedes Mal, wenn ich einkaufen war. Wenn man alles ab 50 Cents abwärts hineinwirft, hat man nach einem Jahr rund 100 Euro zusammen. Wer sein Schweinchen auch mit 1- und 2-Euro-Münzen füttert, kann sich über einen richtig saftigen Schinken freuen. Je nachdem wie großzügig man die Futterration bemisst, können am Ende des Jahres 300 Euro oder mehr im Schweinchen stecken.

Alle Teile der Serie im Überblick

Sparen leicht gemacht (1): Wissen, was man hat
Sparen leicht gemacht (2): Was weg ist, ist weg
Sparen leicht gemacht (3): Kleinvieh macht auch Mist
Sparen leicht gemacht (4): Planung des Unplanbaren
Sparen leicht gemacht (5): Sondereinnahmen = Sonderstatus


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