Buch-Tipp: „Jesus liebt mich“ von David Safier

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Wollt ihr mal wieder Lachen, bis euch der Bauch wehtut? Braucht ihr noch eine leichte, kurzweilige Sommerlektüre für den Urlaub? Dann ist „Jesus liebt mich“ von David Safier genau das Richtige für Euch. Der ein oder andere mag vielleicht durch den Titel etwas abgeschreckt sein und gar befürchten, dass das Buch ein von der Kirche gesponserter Lobgesang auf Jesus sei. Falsch gedacht! Das Buch ist blasphemisch, aber dies auf eine so leichte Art und Weise, dass selbst passionierte Kirchgänger auf ihre Kosten kommen.

Marie hat die große Gabe, sich immer in die falschen Männer zu verlieben. Als sie dann Joshua trifft, ist sie hin und weg. Er ist einfühlsam, selbstlos und aufmerksam – also ganz anders als seine Vorgänger. Das könnte der Stoff für einen perfekten Schnulzenroman sein, wenn Joshua nicht beim ersten Rendezvous verkünden würde, dass er Jesus höchstpersönlich sei. Mit diesem Wissen nimmt die chaotisch liebenswürdige Geschichte ihren Lauf. Wobei angemerkt werden muss, dass es der arme Joshua alias Jesus nicht einfach hat in der heutigen Welt. So macht er Bekanntschaft mit Tangas und anderen Dingen, die es vor über 2.000 Jahren einfach noch nicht gab!

Der zweite Roman von David Safier ist sogar noch besser als sein Debütbuch „Mieses Karma“ und verzaubert mit liebenswürdig verrückten Charakteren und einer durch und durch amüsanten Geschichte. Wer sich also von der Melancholie meines letzten Buchtipps erholen muss, ist mit diesem Roman definitiv auf der sicheren Seite!

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