Der erste Tag nach dem Urlaub: Nur nicht stressen lassen!

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Letzte Woche hatte ich vier Tage frei. Hat niemand mitbekommen, denn in der Woche zuvor hatte ich fleißig vorgearbeitet. Nun bin ich zurück – und fühle mich alles andere als in Arbeitslaune. Nicht, weil ich keine Lust habe. Sondern weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Zu viel Arbeit ist liegen geblieben und das schlechte Gewissen nagt. Dabei gibt es ein paar einfache Kniffe, alles wieder schnell in den Griff zu bekommen.

    1. Den Tag mit Genuss beginnen

    Das war mein erster Fehler heute Morgen: Ich habe mich kopfüber an meinen Schreibtisch geworfen. Und darüber meinen Guten-Morgen-Gute-Laune-Kaffee vergessen!

    Den ersten Tag nach dem Urlaub sollte man nicht gleich mit Stress beginnen – denn der kommt von ganz allein. Gönnt euch ein kleines Leckerli und lasst es ruhig angehen! Der Körper sollte langsam an die Umstellung gewöhnt werden.

    2. Post und E-Mails sortieren

    Post und E-Mails sortieren ist die allererste Aufgabe, die ich nach dem Urlaub erledige. Nur wenn dort Ordnung herrscht, kann in meinem Kopf keine Unordnung entstehen.

    Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht! Und sagt euren Kollegen Bescheid, dass ihr euch erst einmal einen Überblick verschaffen wollt. Das versteht jeder, denn sie waren alle schon in der gleichen Situation. Man soll nicht glauben, wie schnell man sein Postfach ausmisten kann, wenn man nicht ständig unterbrochen wird.

    3. Aufgaben ordnen und Rangliste erstellen

    Post und E-Mails sind sortiert und nun liegen alle Aufgaben klar vor einem: Maier will eine Datei haben. Müller braucht einen Ordner. Schulze bittet um einen Gesprächstermin. Alle Aufgaben werden geordnet: wichtig – weniger wichtig – unwichtig! Klar, dass man die wichtigen Sachen zuerst erledigt!

    Ich persönlich mache mir immer noch eine Extra-Kategorie: Sofort machbar! Hier fallen alle Sachen drunter, die ich in weniger als drei Minuten erledigen kann, z. B. eine Datei weiterleiten, Ja- oder Nein-Antworten verschicken, Kollegen eine Akte bringen. Diese Kleinigkeiten erledige ich als Erstes – und meine To-do-Liste schrumpft mit einem Schlag auf die Hälfte zusammen. Ein gutes Gefühl noch vor dem Mittagessen!

    4. Termine erst ab dem dritten Tag

    Wie schon erwähnt, bittet Kollege Schulze um einen Gesprächstermin. Wenn möglich sollte dieser erst ab dem dritten Tag nach dem Urlaub stattfinden. Denn Besprechungen ziehen meist neue Aufgaben nach sich – ganz schlecht, wenn der Schreibtisch sowieso noch voll genug ist.

    5. In der Ruhe liegt die Kraft

    Wer gleich am ersten Tag einen Berg versetzen will, könnte über einen Kiesel stolpern. Daher sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Langsam wieder ankommen – so lautet die Devise! Niemand hat etwas davon, wenn der Erholungseffekt gleich nach dem ersten Tag verpufft ist.

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