Interessante Artikel zum Thema Sprache – Mai 2011

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Wer sich für die Themen „Sprache“ und „schön Schreiben“ interessiert, ist beim kommunikationsABC genau richtig. Hier blogge ich regelmäßig in den Rubriken „Deutsche Sprache…“ [schwere Sprache], „Einfach schön schreiben“, „Grundlagen der PR“ und „Neudeutsch für Anfänger“. Damit niemand etwas verpasst, gibt es hier eine Übersicht über alle Beiträge vom Mai 2011.

Deutsche Sprache…

30. Mai 2011: Sinn ergeben oder Sinn machen? Das ist keine Frage!

Mein heutiger Beitrag hat es in sich. Denn er behandelt DIE Sinnfrage schlechthin. Und ich kann versprechen: In den kommenden Zeilen wird nichts „Sinn machen“! Aber vieles wird einen Sinn ergeben.

20. Mai 2011: Bist du toller als wie ich?

Ich erinnere mich noch genau an die Worte meiner Deutschlehrerin in der fünften Klasse: „Bei gleichen Vergleichen nimmt man „wie“. Bei ungleichen Vergleichen müsst ihr „als“ verwenden!“ Auf diesen Merksatz folgten dann viele Beispiele: ich bin größer als du, ich bin so schlau wie du, du bist hübscher als ich…

12. Mai 2011: Unwort des Jahres: 1991 bis 2010

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und wo es ein Wort des Jahres gibt, gibt es auch ein Unwort des Jahres. Dieses wird seit dem Jahr 1991 gewählt und macht gnadenlos auf die Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam.

4. Mai 2011: Wenn sich eine Redewendung vergriesgnaddelt…

Gestern Abend musste ich herzhaft lachen, als ich auf Kabel 1 die Sendung „Neu für Null“ sah. Der Moderator verdrehte eine Redewendung mit solch einer Eleganz, dass es hier unbedingt erwähnt werden muss.

2. Mai 2011: Wort des Jahres: 1977 bis 2010

Seit dem Jahr 1977 kürt die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) das Wort des Jahres. Im letzten Jahr machte „Wutbürger“ das Rennen – vor allem wegen seines aktuellen Bezugs zu „Stuttgart 21“. Denn das Wort des Jahres hat immer einen aktuellen Hintergrund. Daher ist die Liste dieser Wörter auch ein Streifzug durch die Geschichte.

Einfach schön schreiben

27. Mai 2011: Zu viele Adjektive sind ungesund…

…selbstverständlich nicht für Leib und Leben. Aber für die Lesbarkeit eines Textes auf jeden Fall. Denn in den meisten Fällen sind Adjektive unnötig – genau wie Bläh- und Füllwörter. Der Leser verfängt sich in einem Gestrüpp aus Beschreibungen und Zusätzen. Und verliert dabei die Aussage aus den Augen.

16. Mai 2011: Blähwörter: Viel geschrieben und nichts erzählt

Artikel werden meist nach Anzahl der Zeichen bezahlt. Je mehr Zeichen, desto mehr Kohle. Die Zeit ist knapp, die Bezahlung oft schlecht. Und nach drei Stunden Arbeit fällt einem auf, dass immer noch ein paar Zeichen fehlen. Jetzt heißt es: Es lebe das Blähwort!

6. Mai 2011: Eine einzige Regel für vorangestellte Nebensätze

Nebensätze können gut und schlecht sein: Ein eingeschobener Nebensatz ist immer schlecht. Ein angehängter meistens gut. Ein vorangestellter Nebensatz kann beides sein. Es kommt darauf an, ob man sich an die eine wichtige Regel hält oder nicht.

Grundlagen der PR

23. Mai 2011: Krise + Vogel Strauß = Chaoskommunikation

„Huch, wir haben eine Krise! Aber vielleicht merkt es ja keiner. Wir sind einfach ganz still. Dann sieht und hört uns niemand. Und wir müssen keine unangenehmen Fragen beantworten.“ Das ist die Standardreaktion auf einen Krisenfall. Kopf in den Sand und Abwarten! Die Glaubwürdigkeit leidet darunter nicht nur – sie kann auf Jahre zerstört werden.

13. Mai 2011: PR-Grundsatz: Fleißig schreiben und erreichbar sein!

Pressemitteilungen schreiben und Pressespiegel aktualisieren. Das sehen viele Pressereferenten als ihre Hauptaufgabe an. Und sicherlich ist das ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Was viele jedoch vergessen: Eifrig schreiben und ablegen bringt nicht viel, wenn man sein Unternehmen in die Medien bringen will. Man muss sich als Ansprechpartner anbieten und erreichbar sein!

9. Mai 2011: Nannen, Schneider und die journalistische Ausbildung

Am Freitagabend wurde in Hamburg der Henri Nannen Preis verliehen. Mit diesem Preis werden herausragende journalistische Arbeiten geehrt. Wolf Schneider erhielt ihn für sein publizistisches Lebenswerk.

Neudeutsch für Anfänger

25. Mai 2011: Bist du noch online oder lebst du schon?

Die Erde. Begrenzte Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011 n. Chr. Laptop, BlackBerry, Netbook, iPhone und Tablet-PC: Tragbare Computer und Smartphones sind auf dem Vormarsch. Sie tarnen sich als Entlastung für den Alltag, Sicherheit durch ständige Erreichbarkeit, Spiel und Spaß. Dabei sind sie kaltblütige Mörder. Und abgesehen haben sie es auf Freizeit und Anonymität.

18. Mai 2011: Yellow Press: schmuddelig und heiß geliebt!

Yellow Press? Was ist denn das? Die Monatslektüre der Kanarienvogelzüchter? Bücher, in denen nur Löwenzahn und Butterblumen getrocknet werden dürfen? Ein Entsafter für Zitrusfrüchte? Zeitungen in gelber Farbe? Mit der letzten Wahl liegen Sie gar nicht so weit daneben.

10. Mai 2011: One Jour Fixe a day keeps the gute Laune away

Man mag es kaum glauben: Nicht alle neudeutschen Begriffe in der Geschäftswelt sind englischen Ursprungs. Auch aus Frankreich ist ein Begriff zu uns herüber geschwappt, der manch einem Zeitgenossen die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Die Rede ist vom Jour Fixe.